"Die TKB informiert: Neue TKB-Merkblätter"

Merkblätter - eine Aufgabe der TKB

Eine wichtige Aufgabe der Technischen Kommission Bauklebstoffe (TKB) im Industrieverband Klebstoffe e.V. (IVK) ist u. a. die Informations- und Öffentlichkeitsarbeit, die sich an alle beruflich mit Fußbodentechnik und Innenausbau befassten Personengruppen richtet. Die alljährlich jeden März in Frankfurt ausgerichtete Fachtagung "Klebstoffe in der Fußbodentechnik" ist Teil dieser Arbeit. Ein anderer Teil ist die Herausgabe und Pflege von technischen Merkblättern, die mit dazu beitragen, die Regeln des Fachs fortzuschreiben und den Stand der Technik zu dokumentieren.

Mitarbeit von Experten

Um dieser anspruchvollen Aufgabe gerecht zu werden, zieht die TKB bei allen Merkblättern Experten aus den einzelnen Fachgebieten zur Mitarbeit heran, in der Regel anerkannte Sachverständige, Innungen und Berufsverbände sowie auch Fachleute aus der Bodenbelagindustrie. Die Vielseitigkeit der eingebrachten Kenntnisse vermindert Interessenkonflikte und verleiht den Merkblättern eine breite Basis.

Die Zeit bleibt nicht stehen

Im Namen oder unter Mitarbeit der TKB sind in den vergangenen 20 Jahren schon zahlreiche Merkblätter herausgegeben worden. Es sei hier nur an den Klassiker aus dem Jahre 1985 erinnert "Beurteilen und Vorbereiten von Untergründen - Kleben von elastischen und textilen Bodenbelägen". Oder an Exoten wie "Kleben von Bodenbelägen mit Polyurethan (PUR)- Schaumrücken" aus dem Jahr 1982. Die Zeit ist über viele dieser Merkblätter schonungslos hinweg gegangen. Immer höhere Anforderungen an den Arbeits- und Umweltschutz haben zu ganzen Generationen neuer Klebstoffe geführt. Untergründe, Beläge, Verlegewerkstoffe und Arbeitsmethoden haben sich geändert. Neue sind hinzugekommen, andere sind ersatzlos verschwunden.

Die neuen Merkblätter

Mit einer ganzen Reihe neuer Merkblätter trägt die TKB diesen Entwicklungen Rechnung. Die Merkblätter mit einheitlich gestaltetem Layout in der typischen Grau-Grün-Farbgebung des IVK auf weißem Grund schaffen ein unverwechselbares Aussehen. Die Gestaltung ist technisch nüchtern, aber ansprechend, der Text zweispaltig und gut lesbar gegliedert.

In dieser neuen Form und selbstverständlich mit ganz neu erarbeitetem Inhalt sind seit 1997 die folgenden TKB-Merkblätter erschienen:

Merkblatt TKB-1: Kleben von Parkett erschienen Dez. 1997 12 Seiten
Merkblatt TKB-2: Kleben von Laminatböden erschienen Dez. 1997 4 Seiten
Merkblatt TKB-3: Kleben von Elastomer-Bodenbelägen erschienen Mai 1998 6 Seiten
Merkblatt TKB-4: Kleben von Linoleum-Bodenbelägen erschienen Juli 1998 4 Seiten
Merkblatt TKB-5: Kleben von Kork-Bodenbelägen erscchienen Juli 1999 6 Seiten
Merkblatt TKB-6: Spachtelzahnungen für Bodenbelag, Parkett- und Fliesenarbeiten erschienen Mai 2000 4 Seiten
Merkblatt TKB-7: Kleben von PVC-Bodenbelägen erschienen Dez. 2001 6 Seiten

Aufbau und Inhalt

Der Aufbau der Merkblätter ist, soweit möglich und sinnvoll, nach einem einheitlichen Schema gestaltet. Nach kurzer Einleitung und Zielsetzung werden zuerst die Beläge, danach die dafür in Frage kommenden Klebstoffe beschrieben. Die TRGS 610 und wasserbasierte Dispersionsprodukte mit GISCODE D 1 stehen dabei im Mittelpunkt der Betrachtung, obwohl Reaktionsharzprodukte und in Ausnahmefällen auch Lösemittelprodukte, dort wo sie technisch sinnvoll oder sogar notwendig sind, nicht ausgeklammert werden. Dem Untergrund, seiner Beurteilung und Vorbereitung wird große Aufmerksamkeit gewidmet. Heizestrichen ist immer ein spezielles Kapitel gewidmet. Dann schließt sich die z. T. sehr detaillierte Beschreibung der Verlegemethoden an. Mit Hinweisen und Empfehlungen aus der Praxis können die Merkblätter auch Erfahrungen vermitteln. Sie stellen damit eine ideale Ergänzung zu Normen einerseits und Arbeitsrichtlinen der Hersteller andererseits dar.

Weitere Merkblätter in Arbeit

Mit diesen Merkblättern wird es allerdings nicht sein Bewenden haben. Weitere sind schon in Vorbereitung. Themen gibt es zuhauf, man denke nur an Spanplattenuntergründe, Polyolefin-Bodenbeläge und viele andere. Auch Fließestriche könnten ein Thema für die TKB sein, und sei es nur deshalb, um gezielt gestreuten Zweifeln an der technischen Notwendigkeit des Anschleifens und Spachtelns mit klaren Aussagen entgegenzutreten.

Dank für Mitarbeit und gute Nerven

Die vorliegenden Merkblätter sind das Ergebnis intensiver Arbeit. Dabei hat die Koordination mit einzelnen Interessengruppen nicht nur Zeit und Fachkenntnis gekostet, sondern vielfach auch die Nerven strapaziert. Das Ergebnis hat alle Mühen gelohnt und deshalb sei an dieser Stellen allen Mitarbeitern besonderer Dank ausgedrückt, den beteiligten TKB-Mitgliedern, den Vertretern des Handwerks und der Belagshersteller, und ganz speziell auch den beiden Sachverständigen Kille und Strehle für ihre engagierte Mitarbeit an verschiedenen Stellen.

Bezugsquelle und Internet

Die Merkblätter sind gegen einen Kostenbeitrag erhältlich beim Industrieverband Klebstoffe e.V., Postfach 23 01 69, 40087 Düsseldorf, Tel. (0211) 6 79 31-12, Fax (0211) 6 79 31-88. Sie können auch im Internet über http://www.klebstoffe.com/, Suchpfad "Informationen" / "Literatur", direkt gelesen, heruntergeladen und ggf. ausgedruckt werden.

Aufbau und Inhalt

Der Aufbau der Merkblätter ist, soweit möglich und sinnvoll, nach einem einheitlichen Schema gestaltet. Nach kurzer Einleitung und Zielsetzung werden zuerst die Beläge, danach die dafür in Frage kommenden Klebstoffe beschrieben. Die TRGS 610 und wasserbasierte Dispersionsprodukte mit GISCODE D 1 stehen dabei im Mittelpunkt der Betrachtung, obwohl Reaktionsharzprodukte und in Ausnahmefällen auch Lösemittelprodukte, dort wo sie technisch sinnvoll oder sogar notwendig sind, nicht ausgeklammert werden. Dem Untergrund, seiner Beurteilung und Vorbereitung wird große Aufmerksamkeit gewidmet. Heizestrichen ist immer ein spezielles Kapitel gewidmet. Dann schließt sich die z. T. sehr detaillierte Beschreibung der Verlegemethoden an. Mit Hinweisen und Empfehlungen aus der Praxis können die Merkblätter auch Erfahrungen vermitteln. Sie stellen damit eine ideale Ergänzung zu Normen einerseits und Arbeitsrichtlinen der Hersteller andererseits dar.

Weitere Merkblätter in Arbeit

Mit diesen Merkblättern wird es allerdings nicht sein Bewenden haben. Weitere sind schon in Vorbereitung. Themen gibt es zuhauf, man denke nur an Spanplattenuntergründe, Polyolefin-Bodenbeläge und viele andere. Auch Fließestriche könnten ein Thema für die TKB sein, und sei es nur deshalb, um gezielt gestreuten Zweifeln an der technischen Notwendigkeit des Anschleifens und Spachtelns mit klaren Aussagen entgegenzutreten.

Dank für Mitarbeit und gute Nerven

Die vorliegenden Merkblätter sind das Ergebnis intensiver Arbeit. Dabei hat die Koordination mit einzelnen Interessengruppen nicht nur Zeit und Fachkenntnis gekostet, sondern vielfach auch die Nerven strapaziert. Das Ergebnis hat alle Mühen gelohnt und deshalb sei an dieser Stellen allen Mitarbeitern besonderer Dank ausgedrückt, den beteiligten TKB-Mitgliedern, den Vertretern des Handwerks und der Belagshersteller, und ganz speziell auch den beiden Sachverständigen Kille und Strehle für ihre engagierte Mitarbeit an verschiedenen Stellen.

Bezugsquelle und Internet

Die Merkblätter sind gegen einen Kostenbeitrag erhältlich beim Industrieverband Klebstoffe e.V., Postfach 23 01 69, 40087 Düsseldorf, Tel. (0211) 6 79 31-12, Fax (0211) 6 79 31-88. Sie können auch im Internet über http://www.klebstoffe.com/, Suchpfad "Informationen" / "Literatur", direkt gelesen, heruntergeladen und ggf. ausgedruckt werden.

Dr. R. Krieger